22. Jun 2026
Videokonferenz nach Jerusalem
„ Judentum Schülern verständlich gemacht“ – Unter diesem Motto arbeiten die Lea Fleischmann Bildungsprojekte mit Sitz in Jerusalem mit Schulen zusammen, um Schülerinnen und Schülern das Judentum näher zu bringen. Aber wie schafft man diese Aufgabe in Zeiten von wachsendem Antisemitismus und einer Entfernung von ca. 3000 km?
Die Bildungsprojekte von Lea Fleischmann und ihrem Sohn Arie Rosen bieten hierfür Videokonferenzen mit Menschen jüdischen Glaubens an, welche aus ihrem (Glaubens-)Leben, unter besonderem Fokus auf der Feier des Schabbats, anschaulich erzählen. Für das Rudi war am 16.6. Herr Yair Ben Yehuda live aus Jerusalem in die Aula des Rudi geschaltet. Die achten Klassen erfuhren unter anderem in dieser Liveschalte, wie es ist, zum Judentum zu konvertieren, ohne eine jüdische Mutter zu haben, wie eine Thora hergestellt und der Schabbat gefeiert wird. Letzteres wurde anschaulich mit einer Videoeinspielung von Herrn Rosen untermalt.
Zum Ende der Videokonferenz war auch noch genügend Zeit für Fragen der Schülerinnen und Schüler. So wurde mit Erstaunen erfahren, dass selbst Kochen und die Nutzung von Smartphones am Schabbat nicht erlaubt sind, weil diese Tätigkeiten als Arbeit gelten.
